Am Kraterrand

Schwäbisch-fränkische Ortsansichten von Albert Meyer-Gröbenzell

Sonderausstellung 
24. April 2026 bis 07. Februar 2027

Immer wieder führten seine familiären Verbindungen den gebürtigen Münchner und Wahl-Gröbenzeller Albert Meyer (1881–1948) an den Kraterrand und zu den Ausläufern des Nördlinger Rieses. Über 30 Jahre hinweg schuf er mit verschiedenen Zeichen-, Mal und Drucktechniken mehr als 70 Ortsansichten – bildliche Zeugnisse aus dem Grenzgebiet Bayerisch-Schwabens und Mittelfrankens. Die Ausstellung vereint erstmals Motive zwischen Hesselberg und Harburg, Wörnitz und Wemding aus dem mehr als 680 Werke umfassenden Oeuvre Albert Meyers.

Eigentlich war Albert Meyer Bauingenieur im Dienst der Stadt München und die Amateurfotografie seine Leidenschaft. Bei Wettbewerben im In- und Ausland gewann er mit seinen Fotografien sogar Preise. Meyer entdeckte jedoch das Zeichnen und Malen für sich und ließ sich an Münchner Malschulen unterrichten. Fortan bildeten die oberbayerischen Moose, Seen und Voralpen seine Hauptmotive. Doch immer wieder führten ihn seine familiären Verbindungen an den Kraterrand – seine Eltern stammten aus Lentersheim am Hesselberg und die Ehefrau Centa kam aus Wemding. 

Erstmals zeigt nun das Museum diese Ortsansichten mit Motiven aus Harburg, Fünfstetten, Wemding, Auhausen, Wassertrüdingen, Lentersheim, Röckingen, Dinkelsbühl und Nördlingen. Die Ausstellung präsentiert Skizzen, Zeichnungen, Aquarelle, Gouachen und Ölgemälde. Die MuseumsApp ermöglicht einen digitalen Rundgang durch die Sonderausstellung und stellt den ausgestellten Werken gegenwärtige Fotografien von Christian Besimo gegenüber.

Begleitend erscheint der gleichnamige und auf 500 Exemplare limitierte Katalog (16,00 Euro).

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